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Thursday, 29 September 2011

Message from Science & Society

Science & Society
Special 75th Anniversary Celebration
Friday, October 14, 7:30 p.m.

Dear Friend,

As you probably know, Vol. 76, No. 1 of *Science & Society* is in
production, which means that we have completed 75 years -- three quarters
of a century! -- of continuous publication of first-order research in
Marxist theory, philosophy and historical/cultural studies. This is a
remarkable achievement, and one that is unique, worldwide.

We are celebrating (as well we should!) by holding a special 75th
Anniversary Party, on *Friday, October 14*, at the Brecht Forum in New
York City. The Brecht Forum is at West Street between Bank and Bethune,
just south of 14th Street on the far west side of Manhattan. You will
find a map and other directions at brechtforum.org. Join us at 7:30;
program begins at 8.

Planning is just getting under way. The keynote speaker will be Dr.
Gerald Horne, a long-time member of our Editorial Board and a prolific
social and cultural historian. Many recent authors, from several
continents, will be present, and will be introduced and honored for their
contributions. We have several musical and artistic components lined up;
it is too soon to announce them, but be assured that this will be a
memorable event -- politically, intellectually, culturally . . . and
gastronomically!

As the capitalist economic and social crisis deepens across the globe, it
is important to mark our victories and achievements. S&S is just one
small one, but you have played a part in it, and the cumulative impact of
that is, well, incalculable. So let’s celebrate!

In solidarity,

The *Science & Society* Editorial Board

Stefano G. Azzarà UN NIETZSCHE ITALIANO Gianni Vattimo e le avventure dell'oltreuomo rivoluzionario



 


Stefano G. Azzarà
UN NIETZSCHE ITALIANO
Gianni Vattimo e le avventure dell'oltreuomo rivoluzionario
Con un'intervista a Vattimo su Nietzsche, la rivoluzione, il riflusso
Manifestolibri, Roma 2011
ISBN 978-88-7285-691-8
euro 30,00


Se il primo incontro di Gianni Vattimo con Nietzsche intendeva soprattutto denazificare il filosofo tedesco e recuperarlo in chiave esistenzialistica, ben più originale è la lettura degli anni Settanta, quando il padre dello Zarathustra assume le vesti tutte politiche di un autore libertario e "rivoluzionario", diventando punto di riferimento per la sinistra.


Il volume ripercorre criticamente la storia dell’«oltreuomo» dionisiaco, mettendola in relazione con l’uso pubblico che di Nietzsche è stato fatto nel periodo della contestazione sessantottina, dell’Autonomia e infine del terrorismo e del riflusso. Emerge in controluce la storia di una parte dell’intellighenzia critica italiana, alla ricerca di una via d’uscita "individualistica" dalla dialettica e dalla crisi del marxismo anche attraverso autori che, pur collocati a destra, mettevano in evidenza i limiti della società borghese e del pensiero universalistico. Con il rischio, però, di favorire quella mentalità neoliberale che costituisce oggi il più pericoloso avversario per la democrazia moderna. 

NOTIZIE BIOGRAFICHE

Stefano G. Azzarà (Messina, 1970) è ricercatore confermato di Storia della filosofia presso il Dipartimento di Scienze dell'Uomo dell'Università di Urbino e segretario della presidenza della "Internationale Gesellschaft Hegel-Marx für dialektisches Denken".


Il suo lavoro si concentra sul confronto tra le grandi tradizioni filosofico-politiche dell'età contemporanea: conservatorismo, liberalismo, materialismo storico. Oltre ad aver pubblicato numerosi saggi e articoli, ha scrittoGlobalizzazione e imperialismo(Napoli, 1999), Pensare la Rivoluzione conservatrice. Critica della democrazia e «grande politica» nella Repubblica di Weimar (Napoli, seconda ed. 2004), Politica, Progetto, Piano. Livio Sichirollo e Giancarlo De Carlo a Urbino (Ancona, 2009),L'imperialismo dei diritti universali: Arthur Moeller van den Bruck, la Rivoluzione conservatrice e il destino dell'Europa (Napoli 2011). Ha inoltre curato l'edizione italiana del libro di Jan Rehmann I nietzscheani di sinistra. Deleuze, Foucault e il postmodernismo (Roma, 2009) e il dossier Nietzsche, il nietzscheanesimo e il postmodernismo, numero monografico di "Marxismo Oggi", 2/2008.
Altre notizie sul suo blogwww.materialismostorico.it 

Tuesday, 27 September 2011

Mr. Marx - brillant und bissig Marx-Engels-Forscher feierten in Berlin nicht nur neuen MEGA-Band


27.09.2011

Mr. Marx - brillant und bissig

Marx-Engels-Forscher feierten in Berlin nicht nur neuen MEGA-Band

Von Karlen Vesper
Die Sicht von Marx und Engels auf europäische Politik und Russland Mitte des 19. Jahrhunderts war das Thema einer zweitägigen Konferenz, zu der Wissenschaftler aus Europa und Asien sich in Berlin, im Domizil des Vereins Helle Panke, trafen. Sie feierten zudem das Erscheinen eines neuen Bandes der Marx-Engels-Gesamtausgabe (MEGA): Band IV/26.
Marx-Engels-Forscher sind ein eigenartiges Völkchen. Der Eifer und die Empathie, mit der sie sich Leben und Werk ihrer Protagonisten widmen, suchen ihresgleichen. Selbst Tagungspausen werden nicht mit privater Plauderei vergeudet, sondern zum Austausch neuer Erkenntnisse, zur Diskussion strittiger Fragen und editorischer Probleme genutzt.

Geistreich, aber ...

Mit leuchtenden Augen zitierte Manfred Neuhaus, bis dato in Personalunion Leiter der MEGA-Arbeitsstelle in der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften sowie Sekretär der Internationalen Marx-Engels-Stiftung, aus Artikeln von Marx in der »New York Tribune«. Dessen Mitarbeit als Europakorrespondent im »linksliberalen Blatt mit sozialistischem Einschlag Fourierscher Prägung« verdankte sich einer Begegnung 1848. Wie der sich nun in den rastlosen Ruhestand begebende Leipziger kundtat, weilte der Chef des außenpolitischen Ressorts der »Tribune« in diesem Revolutionsjahr bei den Marxens und war vom Esprit des Redacteurs en Chef der »Neuen Rheinischen Zeitung« ebenso eingenommen wie vom Charme der Gattin Jenny. 1851 folgte die Einladung, über Vorgänge in der Alten Welt für die Neuen Welt zu berichten - und zwar »geistreich und ungeniert«. Ein unnötiger Rat, entsprach dies doch dem Stil und Naturell des Philosophen aus Trier. »Mr. Marx« wurde nicht nur einer der am meisten geschätzten, sondern auch bestbezahlten Autoren der »Tribune«, die mit einer Auflage von 145 000 Exemplaren damals die »New York Times« weit übertraf,
Neuhaus würdigte Marxens akribische Chronistenpflicht, über alle relevanten und auch scheinbar marginale Ereignisse in Europa, über Wirtschaft wie Politik zu berichten. Er pries dessen subtile Analysen diplomatischer Korrespondenzen und brillanten Schilderungen von Parlamentsdebatten. »So etwas lesen wir heute nur noch im Feuilleton der Neuen Züricher Zeitung«, meinte Neuhaus, der selbstredend nicht vergaß, auch den Freund zu loben. Es sei noch heute faszinierend, wie authentisch und (relativ) aktuell Engels für die »Tribune« über das Kriegsgeschehen auf der Krim schrieb, ohne vor Ort zu sein.
Über die umstrittene Positionierung von Marx und Engels im Krimkrieg (1853 bis 1856) sprach Paolo Dalvit. Der Gast aus Mailand widersprach dem Vorwurf von Russophobie. Marx sah - wie andere Zeitgenossen - im zaristischen Russland den Gendarmen Europas, Bollwerk der Reaktion und ein barbarisches Völkergefängnis. Bemerkungen wie »finstere asiatische Despotie« sowie der Wunsch, es möge sich eine griechisch-slawische antirussische Partei gründen, speisten sich aus der registrierten Rückständigkeit und Rückwärtsgewandtheit des Zarenreichs. Über die nach der Niederlage im Krimkrieg einsetzenden Veränderungen in Russland und auch in Marxens Haltung sprach am zweiten Tag u. a. Giovanni Sgro (Neapel).

... ein Sturkopf

Dass Marx ein Sturkopf und bissig sein konnte, ließ Wolfgang Eckhardt (Berlin) wissen - nicht ohne zuvor ebenfalls das Erscheinen eines neuen Bandes zu vermelden, nämlich des sechsten einer auf 12 Bände konzipierten Bakunin-Ausgabe. In diesem sind Briefe enthalten, die den Konflikt zwischen Marx und Bakunin reflektieren. Jener begann mit der Gründung der Ersten Internationale (IAA) 1864. Marx erlitt zwei Abstimmungsniederlagen kurz hintereinander gegen Bakunin, einmal in der »Polen-Frage«, zum anderen bezüglich der Abschaffung des Erbschaftsrechts. Weshalb der Deutsche aus London wetterte: »Dieser Russe will offenbar Diktator werden, er soll sich sich in Acht nehmen, sonst wird er exkommuniziert.« Die Schlammschlacht, so Eckhardt, war strömungsgeschichtlich bedingt, lag in konträren programmatischen und strategischen Auffassungen begründet. Bakunins Meinung, Arbeiter in Parlamenten oder gar Regierungen würden nicht mehr Arbeiter sein und auf einst Ihresgleichen herabblicken, reizte Marx zur Attacke.
Aus dem heutigen Russland waren drei Forscher (Tatjana Ivanovna Filimonova, Svetlana Gavrilcenko und Valerij Fomicev) zur Tagung angereist - was Rolf Hecker vom Verein zur Förderung der MEGA-Edition als Ereignis herausstellte: »Für unsere Freude aus Japan und China ist es leichter in die deutsche Hauptstadt zu kommen.«

Der Artikel wurde am 27.09.2011 auf http://www.neues-deutschland.de veröffentlicht.
Den Artikel finden Sie unter: http://www.neues-deutschland.de/artikel/207682.mr-marx-brillant-und-bissig.html
(c) Neues Deutschland 2011

Monday, 26 September 2011

Marx and Alienation Essays on Hegelian Themes Sean Sayers

Marx and Alienation

Essays on Hegelian Themes

Sean Sayers



What does Marx mean by 'alienation'? What role does the concept play in
his critique of capitalism and his vision of a future society?

Marx and Alienation deals in depth with some of the most important
philosophical assumptions of Marx's work. It sets Marx's account of
alienation and its overcoming in the context of the Hegelian philosophy
from which it derives, and discusses it in relation to contemporary
debates and controversies. It challenges recent accounts of Marx's
theory, and shows that knowledge of Hegel's philosophy is essential for
an understanding of central themes in Marx's philosophy.

Marx and Alienation explains and discusses Marx's ideas in an original
and accessible fashion and makes a major contribution to Marxist
philosophy.

 SEAN SAYERS is Professor of Philosophy at the University of Kent He has
 written extensively on Marxist and Hegelian philosophy. He is the
 founder and editor of the online Marx and Philosophy Review of Books.

 Palgrave Macmillan 2011 - ISBN 9780230276543 - Hardback £50.00

Political Economy After Economics: Scientific Method and Radical Imagination David Laibman Routledge, 2012. Pp, xix, 236

Political Economy After Economics: Scientific Method and Radical Imagination
David Laibman
Routledge, 2012.  Pp, xix, 236   Hardcover, $130.


CONTENTS

Introduction

1  Value and the quest for the core of capitalism

2  Rhetoric and substance in value theory: an appraisal of the new orthodox Marxism

3  Technical change, accumulation, and the rate of profit revisited

4  Okishio and his critics: historical cost vs. replacement cost

5  Is there a classical theory of supply and demand?

6  Rationing and price control

7  Non-constant returns, Pareto optimality, and competitive equilibrium

8  Broadening the theory of aggregate supply: a "New Critical" proposal

9  Revisioning socialism: the Cherry Esplanade Conjecture

10  Incentive design, iterative planning, and local knowledge in a maturing socialist economy

Sunday, 25 September 2011

Valorisation - Verwertung

In the OPE list, we are having an interesting debate about the translation of "Verwertung" as "valorisation" given by Fawkes. This is my latest post, I think can be useful



Some further comments after a few researches.

As for the German.
  1. The concept of “Verwertung” is a crucial “category” in Capital. If you let me say this, Capital without “Verwertung” is like Christ without the Cross for Christian people: it is essential to Capital's definition and is a category repetitively used all over the book.
  2. The word was not commonly used in Germany in 18th century. In 19th it was then new. Its main meaning was: to pull out the inner value of something and make it useful, in particular for things, which originally did not seem to be useful (Grimm dictionary). This is more or less the same meaning one can find in the current Duden dictionary.
  3. Marx's meaning is then a sort of neologism and it is mechanically created by adding to the noun “Wert” a prefix (ver-) and a suffix (-ung). The second corresponds to “-ation” in English, which does not have a prefix like the German ver-. Still today, Marx's usage of the word is his own usage, is a particular term that expresses a concept defined within the framework of Capital (not a common word in that sense).

As for French and English “historical” translation.
I have shown in a previous email, how the French translation does not have a real translation of Verwertung: many times it is just cut out and then it is translated in very different ways. I paste the quotations provided there:

The entire passage of chapter 4, in which the word is introduced and
repeated several times, is simply *cut off*.
In the same chapter we have "la plus -value qu’enfante la valeur".
Later, in the same chapter another fantastic German sentence is cut off
again: "Denn die Bewegung, worin er Mehrwert zusetzt, ist seine eigne
Bewegung, seine Verwertung also Selbstverwertung".
Later in same chapter it is rendered with: "son procédé de génération
spontanée", next chapter "un accroissement des valeurs"
In chapter 7 it is either cut, or f.i. transformed: "pour être exploitée
dans la sphère de la production" instead of "Verwertungsprozess".
Other cut and then "production de plus-value". Later "travail créateur de
plus-value". I won't not check them all, but on the one hand it seems we
have just cuts, on the other different translations for different passages.
Roy had also a problem with "Prozess", which was not a French word in the
scientific meaning.

The point is that the category has disappeared. IMO, this is a gigantic problem and it is shocking (to me) to realize that French readers of Capital, who could not read German, for about a century have not known that “Verwertung” is one of the central concepts of Capital.
I've checked that “valorisation” was not a French word either; it was introduced in 1907 and it is likely that the origin was the same as in English (Brazil, coffee, etc.)

As for the English (Engels edition), we have something similar. Fortunately we don't have cuts as in the French. But, it is not true that “creation of surplus-value” is THE translation. This is one of several. I've not checked all of them, but here it is the list of what one can find in chapters 1-9 (page numbers from the MEGA2 II/9):


131 Expansion, to augment
132 Expanding process, Expansion of value, Expansion of value
134 Expansion and automatic expansion, its own spotaneus generation
136 Expansion
142 Transformation of merchant money into capital
168 value which that labour-power creates in the labour process
169 production of surplus-value, creating surplus-value
170 creating surplus-value,
171 producing surplus-value, creation of surplus-value
177 formation of value,
178 formation of value, creating value
181 expanding its value,
182 creating surplus-value, increment of surplus-value
183 self-expansion of the value
184 expansion of the capital advanced
187 relative increase of value
193 process of making value beget value

So, also in this English translation the category has disappeared. This is to me the same shock as for the French one.

Given that, I don't want to say that “valorisation” is the best solution to render “Verwertung”. I think however that we need one word, or better one category. Since (i) “Verwertung” was almost a neologism, (ii) the particular usage of this term was new, and (iii) it is a mechanical transformation of a noun by adding prefix/suffix, then I think it makes sense to have a neologism in other languages, which follows the same pattern (standard grammatical alteration of a starting noun).
I know that this is more difficult in English, because the original Latin “valor” has become “value”. IMO it is anyway better than skipping the category.

Wednesday, 21 September 2011

Soeben ist der MEGA-Band IV/26 (Karl Marx: Exzerpte und Notizen zur Geologie, Mineralogie und Agrikulturchemie März bis September 1878) erschienen


Karl Marx / Friedrich Engels Gesamtausgabe
Herausgegeben von der Internationalen Marx-Engels-Stiftung

IV. Abteilung: Exzerpte, Notizen, Marginalien

Band 26
Karl Marx:
Exzerpte und Notizen zur Geologie, Mineralogie und Agrikulturchemie
März bis September 1878
Bearbeitet von Anneliese Griese, Peter Krüger und Richard Sperl
Unter Mitwirkung von Peter Jäckel, Daniel Neuhaus, Manfred Neuhaus und Gerd Pawelzig

2011
XII, 1.104 Seiten, 46 Abb.
160 x 240 mm, 2 Bände
ISBN 978-3-05-004673-0
168,00

Den größten Raum im vorliegenden Band nehmen die Notizen und Exzerpte aus dem 1872 in Edinburgh in dritter Auflage erschienenen „Manual of geology“ von Joseph Beete Jukes ein, mit denen Marx nach eigenen Angaben im Juni 1878 begann. Zum gleichen Problemkreis gehören die Exzerpte aus „The natural history of the raw materials of commerce“ von John Yeats, aus dem „Buch der Natur“ von Friedrich Schoedler sowie aus den „Elements of agricultural chemistry and geology“ von James Finlay Weir Johnston, aus dem „First Annual Report of the Bureau of Labor Statistics made to the General Assembly of Ohio for the year 1877“ und schließlich Exzerpte aus der Schrift „Unterricht im Ackerbau und in der Viehzucht“ von Johann Gottlieb Koppe, der „Encyclopädie der gesammten theoretischen Naturwissenschaften“ von Matthias Jacob Schleiden und Ernst Erhard Schmid sowie (erneut) aus dem „Buch der Natur“ von Schoedler. Alle Exzerpte werden hier zum ersten Mal publiziert.
Die Texte widerspiegeln wesentliche Momente jenes Erkenntnisstandes, den Geologie, Mineralogie und Agrikulturchemie um 1870 erreicht hatten. Sie gehören in jene Schaffensperiode von Marx, in der auch seine umfangreichen Exzerpte zur Physiologie (1876) und jene zur unorganischen und organischen Chemie (1877 bis 1883) entstanden sind. In dieser Zeit widmete er sich mit besonderer Intensität dem Studium der empirischen Wissenschaften. Dies betraf neben den Naturwissenschaften auch Ökonomie und Geschichte. Fortgesetzt werden jetzt auch seine Studien zur Mathematik.

Monday, 19 September 2011

„…aus dem einen Metalle der Freiheit errichtet…“ Zu Eduard Gans’ Liberalisierung und Historisierung sowie der teilweisen Demokratisierung des Hegelschen Staatsbegriffes Dr. Giovanni Sgro’ (Universität „Federico II“ zu Neapel)

Aggiungi didascalia
„…aus dem einen Metalle der Freiheit errichtet…“
Zu Eduard Gans’ Liberalisierung und Historisierung sowie der teilweisen
Demokratisierung des Hegelschen Staatsbegriffes
Dr. Giovanni Sgro’
(Universität „Federico II“ zu Neapel)

Marx-Herbst-Schule

IV. Marx-Herbstschule – der Fetischismus

28. – 30.10. 2011 Berlin

Auf der Einführungsveranstaltung am Freitagabend erläutert Michael Heinrichdie Bedeutung und systematische Stellung der Fetischkritik im Marx’schen Werk und Rolf Hecker ordnet den Begriff in die Entstehungsgeschichte des Kapital ein.

Auch die Abendveranstaltung am Samstag ist ganz auf Marx’ Fetischkritik ausgerichtet. Auf ihr diskutieren Hendrik Wallat, Kornelia Hafner undDiethard Behrens, welche Bedeutung der Fetischismus in Marx’ Kritik hatte, wie sie in der Kapitalismuskritik nach ’68 erneut aufgenommen wurde und wie sie heute zu gebrauchen wäre.

Am Sonntagmorgen bietet Fritz Fiehler zunächst in einer Extra-AG eine Einführung in Benjamins Passagenwerk und seine Fetischanalyse an, bevor dannFrieder Otto Wolf die Marx-Herbstschule mit einem Vortrag über die Rezeptions- und Wirkungsgeschichte des Marx’schen Fetischbegriffs abschließt.

Die Herbstschule richtet sich auch dieses Mal vor allem an Interessierte, die bereits einen Einstieg in Marx’ Kapital hinter sich haben. Da wir aber die AGs nach unterschiedlichen Vorkenntnissen einrichten, ist die Herbstschule auch für Teilnehmer/innen mit wenig oder keinen Vorkenntnissen offen.

Ort:
Rosa-Luxemburg-Stiftung, Franz-Mehring Platz 1, 10243 Berlin, 1. OG

Eintritt:
10 Euro für alle drei Tage, inkl. Catering und Abendveranstaltung. Ermäßigung möglich.

Programm:

Freitag, 28.10.2011

16.30 Uhr Anmeldung
17–19 Uhr: Begrüßung und Einführung
Michael Heinrich: Kurze Einführung in die Marx’sche Analyse des Fetischismus
Rolf Hecker (MEGA Verein): Der Fetischbegriff in der Geschichte des “Kapital”
Moderation und Aufteilung der Arbeitsgruppen: Antonella Muzzapappa (RLS), Frank Engster
19–19.30 Uhr: Pause
19.30–21 Uhr: Start der Arbeitsgruppen mit Teamerinnen und Teamern mehrheitlich aus den veranstaltenden Organisationen:

Hans-Joachim Blank, Valeria Bruschi, Fritz Fiehler, Christian Frings,Thomas Gehrig, Rolf Hecker, Thomas Klauck, Anne-Kathrin Krug,Nadja Rakowitz, Christian Schmidt, Ingo Stützle und Matthias Wiards

Samstag, 31.10.2011

10–12.15 Uhr: Fortsetzung Arbeitsgruppen
12.15–13 Uhr: Gemeinsames Plenum
13–14 Uhr: Mittagessen
14–17.30 Uhr: Fortsetzung Arbeitsgruppen

Abendveranstaltung im Flutgraben e.V.
(Am Flutgraben 3, auf dem Arena-Gelände an der Schlesischen Straße zwischen U Schlesisches Tor und S Treptower Park)

Beginn: 20 Uhr
Eintritt: 1,50 Euro (für Teilnehmer/innen der Marx-Herbstschule entfällt dieser Eintritt)

Podiumsdiskussion: “Die Kritik des Fetischismus”

mit:
Hendrik Wallat: Der Fetischbegriff im Kontext der Marx’schen Theorie
Kornelia Hafner: Zur Frage des Gebrauchswertfetischismus
Diethard Behrens: Zur Problematik des Zusammenhangs von Kapitalfetisch, Technik- und Wissenschaftskritik

Im Anschluss Herbstschulen-Party im ://about blank

Sonntag, 30.10.2011

9–10.30 Uhr: Arbeitsgruppe für Frühaufsteher
Fritz Fiehler: Das Passagenwerk – eine Einführung in Benjamins Fetischanalyse

10.30 Uhr–11 Uhr Kaffeepause
11–13 Uhr: Gemeinsame Abschlussrunde
Teil 1): Frieder Otto Wolf: Das Marxsche Fetischismuskapitel im Marxismus – dialektischer Schlüssel oder hegelianischer Rückfall?
Teil 2): Marx-Herbstschule: Wie war’s und wie weiter?


Marx-Herbst-Schule:

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Saturday, 10 September 2011

Carla Maria Fabiani, APORIE DEL MODERNO. Riconoscimento e plebe nella Filosofia del diritto di G.W.F. Hegel

Carla Maria Fabiani, APORIE DEL MODERNO. Riconoscimento e plebe nella Filosofia del diritto di G.W.F. Hegel



APORIE DEL MODERNO. Riconoscimento e plebe nella Filosofia del diritto di G.W.F. Hegel
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Codice ISBN: 978-88-8232-872-6
Autore: Carla Maria Fabiani
Parole chiave:
Nr. Pagine: 210
Anno: 2011
Formato: 14.00 x 21.00 cm

Plebe e Riconoscimento: due nozioni squisitamente hegeliane, ma apparentemente distanti l’una dall’altra. La plebe compare nella Filosofia del diritto del 1821; la tematica dell’Anerkennung risale piuttosto agli anni di Jena e poi, soprattutto, alla Fenomenologia dello spirito. Con il nostro lavoro abbiamo voluto accentuare il legame che le tiene assieme: un legame forse non proprio esplicitato da Hegel; e quindi un legame che intendiamo rilevare analiticamente, dalla lettura dei testi hegeliani. Pöbel e Anerkennung presentano nel loro percorso esiti aporetici là dove si vengono problematicamente a incrociare. L’incrocio, se individuato, mostra caratteristiche storicamente determinate: l’età moderna, la società civile moderna e lo Stato politico moderno. L’ambito teorico in cui ci muoviamo, e in cui si muovono i testi di Hegel, è prevalentemente filosofico-politico; calato sul terreno dell’età moderna. Età in cui la logica e la dinamica del riconoscimento sussistono come Anerkanntsein, riconoscimento operante, e tuttavia, su quello stesso terreno, viene riprodotta una forma di soggettività che eccede ex-ante tale dinamica, una soggettività che non ingaggia alcuna lotta per essere riconosciuta. Il mondo dell’economia politica con le sue leggi, cioè il sistema dei bisogni, si presenta come “seconda natura” inorganica nei confronti dello spirito, la plebe come figura priva di spirito. Il principio del riconoscimento presenta perciò, all’altezza dello spirito oggettivo, un margine di incompiutezza, che non rende però debole la sua logica interna – e cioè il fatto che viga l’essere-riconosciuto –, ma lo derubrica a dover-essere attribuendogli carattere prescrittivo, di principio e non pienamente di fatto. Il moderno non realizza sempre e comunque ciò che proclama come suo principio universale. In questo senso, il riconoscimento – che in Hegel si presenta almeno sotto tre diverse accezioni – è un universale concreto: non è cioè un formalismo della ragione, una condizione a priori dell’agire e del vivere sociale, ma è ciò che si realizza effettivamente. È la realizzazione dell’ethos moderno, a un livello di razionalità assai elevata ma, nonostante ciò, abitata da incoerenze, contraddizioni, aporie che ne mettono in luce il carattere essenzialmente finito. È d’altra parte proprio sulla base di questo “problema aperto” che solamente possiamo riattualizzare la filosofia politica hegeliana.

Sunday, 4 September 2011

Intervista con Roberto Fineschi (di alcuni anni fa, ma sempre attuale)

Intervista con Roberto Fineschi (di alcuni anni fa, ma sempre attuale)

"IL VALORE DI UNA TEORIA PRESCINDE DAGLI INTERESSI POLITICI"

Ultima modifica: domenica 26 marzo 2006

Parla Roberto Fineschi: "Mi sembra ovvio che la politica sovietica e il Capitale non siano la stessa cosa. E che quello che diceva Marx era spesso qualcosa di diverso da quanto sostenuto dai vari marxismi"

Roberto Ciccarelli

“Marx non è un pensatore di moda. Questo non è necessariamente un male perché le mode sono passeggere e su di esse non si misurano i valori teorici”. Per Roberto Fineschi, uno di quei trentenni che si sono avvicinati a Marx dopo il 1989, lo hanno studiato e adesso lavorano alla riedizione della sua opera completa in Italia, il filosofo tedesco ha oggi una vitalità insospettabile. Per età, passione, e anche per scelta politica, Fineschi non si sente prigioniero di quella cultura politica che durante il Novecento ha ridotto Marx al socialismo reale. “Salta agli occhi che un autore la cui immagine era portata fino a ieri sulle bandiere in testa ai cortei trovi oggi poco spazio nel dibattito teorico” – afferma.

A bocce ferme, ma non troppo, perché su Marx si continua a lavorare, e Fineschi è uno dei protagonisti della rinascita di questi studi (sta lavorando alla nuova edizione del primo libro del Capitale che sarà pubblicata tra un anno dall’editore napoletano La città del Sole all’interno di équipe di ricerca nata da un consorzio di università, quella di Siena, Bergamo, Milano e Venezia e ha scritto un importante volume Ripartire da Marx. Processo storico ed economia politica nella teoria del “capitale” – Napoli, La città del sole, 2001- e ne ha curato uno nuovo di zecca Karl Marx. Rivisitazioni e prospettive, Milano, Mimesis, 2005), oggi si può iniziare a fare qualche distinguo che in passato era arduo, se non proprio impossibile, fare.

Cosa è successo a Marx dopo il 1989?

Si è detto che, finito il socialismo reale, anche la classe operaia non avrebbe più cercato di lottare contro lo sfruttamento. In realtà ad essere in crisi è solo quella versione ortodossa del marxismo che vedeva nell’avanzata del proletariato l’inveramento della teoria di Marx. Mi sembra ovvio che la politica sovietica e il Capitale non siano la stessa cosa. E che quello che diceva Marx era spesso qualcosa di diverso da quanto sostenuto dai vari marxismi. Il valore di una teoria prescinde fortunatamente dagli interessi politici dei gruppi che si dichiarano suoi portavoce.

Separando la teoria dal suo significato politico non si corre il rischio di tradire la politicità di Marx?

Quello che voglio dire è che una teoria, anche quella marxiana, non può prevedere i suoi esiti politici. Bisogna anche considerare che in fin dei conti Marx si interessa della dimensione epocale, e non alla sociologia empirica, del modo di produzione capitalistico. Da questo punto di vista la teoria di Marx è una delle poche cose che consente di spiegare in modo sensato la “mondializzazione”.

Occorre quindi ridiscutere l’intero patrimonio del lascito marxiano alla luce delle nuove scoperte filologiche della riedizione delle opere di Marx ed Engels?

Senz’altro. In Germania c’è la Internazionale Marx-Engels-Stiftung che pubblica la Marx-Engels-Gesamtausgabe, la nuova editore critica delle loro opere, una fondazione attorno alla quale sono fioriti numerosi gruppi di studio in Europa, in Giappone che hanno avviato una mole imponente di ricerche. Alla fine di questo percorso avremo tutte le carte non solo per studiare in maniera esaustiva Marx, ma anche per riconsiderare la storia del comunismo novecentesco.

Nel nostro Paese quali sono i termini del dibattito?

In Italia non mi sembra che in generale ci sia una grande attenzione alla filologia del testo marxiano

Perché?

C’è un limite oggettivo: non tutti quelli che si occupano di Marx conoscono il tedesco. Da un altro punto di vista, ma questa è una mia posizione personale, chi è sopravvissuto alla fine del socialismo reale e alla crisi più generale del movimento operaio, è rimasto arroccato su posizioni rigide. Ne derivano alcune facili semplificazioni: nelle facoltà di economia, ad esempio, se prendiamo un manuale di storia del pensiero economico, alla voce Marx c’è sempre una sezione dedicata alla sua teoria del “valore lavoro”. Ora, questa categoria Marx non l’ha utilizzata mai in tutta la sua vita. Il “valore lavoro” l’ha inventato Böhm-Bawerk, ovvero il nemico giurato di Marx. Dopo di lui tutti i marxisti l’hanno accettato proprio come se fosse farina del sacco di Marx, senza vedere purtroppo i problemi che si nascondono dietro questa commistione. Non voglio dire che sia sbagliato in assoluto, ma una corretta analisi del problema ne mostra l’impostazione deficitaria.

Che cosa sostiene la teoria del “valore lavoro”?

E’ una categoria complessa che però, ridotta all’osso, sostiene che il valore è il lavoro contenuto in una merce e che è possibile la misurabilità empirica di esso in ore di lavoro. Marx dimostra, invece, sin dai tempi della “Miseria della filosofia” esattamente il contrario: visto che è impossibile misurare empiricamente in ore la quantità di lavoro erogata per produrre una merce, è necessaria una teoria che spiega la trasformazione della merce in merce e denaro. Su questo non c’è alcun dubbio: per Marx il punto di partenza dell’analisi del capitale non è il lavoro, non è il valore e neppure la forma di valore, ma la merce. Basta vedere tutte le versioni della teoria del capitale e non solo, da quella del 1857 in poi. Questo ha implicazioni di rilievo su tutta la cosiddetta trasformazione dei valori in prezzi di produzione.

Come ha influito questa categoria sul marxismo italiano?

Sempre semplificando, si può dire che gli economisti marxisti in genere, non solo quelli italiani, hanno discusso prevalentemente di questo, del problema della trasformazione, leggendo il primo capitolo del primo libro per poi volare al nono del terzo libro. I filosofi italiani per molto tempo, come dice una celebre battuta, sono stati dei “filosofi senza Capitale”. E’ un paradosso: chi si è concentrato sullo studio della dialettica in Marx ha trascurato il Capitale, chi ha invece studiato il Capitale ha dimenticato la dialettica. Gli economisti non lo hanno capito perché non si occupano della dialettica, mentre i filosofi, che in genere poco sanno di economia e poco gli interessava del Capitale, hanno lavorato sul materialismo e sulla prassi. Io credo che la dialettica sia proprio quella del Capitale e senza dialettica non si può capire molto del funzionamento del Capitale.

Ma perché i filosofi e gli economisti di scuola marxista hanno sofferto di questi limiti?

Forse perché, come si sa, Gramsci in carcere non ha avuto l’opportunità di leggere il Capitale. Della critica dell’economia politica conosceva alcuni passaggi precisi, ma il Capitale nei Quaderni lo commenta sostanzialmente attraverso le pagine di Croce. Una parte del marxismo italiano ha continuato a ragionare prevalentemente su Gramsci e quindi ha rinunciato, in una certa misura, ad usare la teoria del capitale a livello programmatico e politico. Per quanto riguarda gli economisti invece il problema consiste proprio nello spessore filosofico della metodologia marxiana che evidentemente non traspare nella sua importanza ad una lettura non avvertita del problema. La versione italiana di Cantimori, la più diffusa, è in genere buona, ma forse proprio nella pregnanza della traduzione di alcune categorie chiave presenta le lacune maggiori (le traduzioni inglesi e francesi non sono migliori da questo punto di vista).

Con quali conseguenze?

Il tatticismo. Marx si è fermato a mille metri di altezza. Per scendere a terra è necessario, da una parte, continuare a studiare la teoria del capitale e, dall’altro, elaborare se è possibile una serie di teorie cuscinetto, soprattutto se si vuole raggiungere il livello della politica. La teoria del capitale non permette questa applicazione immediata perché è una teoria epocale. Qualcuno ha provato a farlo prendendo alla lettera la teoria. Commettendo un errore: ha considerato quella di Marx una teoria sociologica pronta per l’uso in politica. Questo ha portato al tatticismo di partito, da una parte, e dall’altro alle derive operaiste più immediatiste: poiché Il capitale dava solo indicazioni generiche o di principio, le decisioni “politiche” potevano prescindere da una teoria precisa. Prendiamo il tredicesimo capitolo del primo libro del capitale, quello dedicato al macchinismo e alla grande industria. Se lo si legge svincolato dalla dialettica del capitale, si arriva ad una lettura di Marx molto parziale. Chi è stato troppo legato alla classe operaia dentro il partito comunista e chi è stato operaista fuori da quel partito ha perso la dialettica tra le forme e le figure, cioè la differenza fra le categoria del lavoratore complessivo (cooperazione, essere parte o appendice del processo lavorativo complessivo) ed un suo esempio storico determinato. Con la fine della grande industria ha pensato che anche le forme in cui si dà la cooperazione operaia dentro l’organizzazione del capitale fossero state liquidate. Così non è stato, visto che oggi queste forme continuano ad esistere e sono del tutto funzionali alla valorizzazione capitalistica.

Il suo quindi è un invito a tornare a studiare Marx per verificare se le vecchie, e le nuove interpretazioni reggono alla luce delle recenti scoperte testuali?

Esatto. Ricominciamo a studiare i testi – diversi dei quali, è importante sottolinearlo, vengono pubblicati oggi per la prima volta nella MEGA, la nuova edizione critica – prima di arrivare ad una definizione politica che possa aiutarci a chiudere il cerchio che Marx non aveva potuto chiudere. Questo ci può aiutare a non rimanere sulle posizioni acquisite. A verificare se le nostro ipotesi di partenza reggono ad un’analisi spassionata dei testi, ma anche della realtà. E’ un discorso che prenderà molti anni, ma ci può aiutare a dare una consistenza ad un movimento politico. Marx è stupefacente perché ha veramente dimostrato il necessario svilupparsi di molti fenomeni che cento anni fa erano agli albori e che oggi sono pane quotidiano: la mondializzazione, l’aumento spaventoso dello sfruttamento del lavoro, quello vertiginoso della produttività, la finanziarizzazione del capitale, le crisi. Ma la capacità di analisi dimostrata dalla sua teoria non ci dà immediatamente oggi, come ieri, una politica.