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Wednesday, 20 October 2010

Einige Zusammenfassungen der Artikel von den MEGA-Studien

http://www.bbaw.de/bbaw/Forschung/Forschungsprojekte/mega/de/blanko.2005-02-24.3264980076

 

 Zusammenfassungen

Nr. 1998/2

Jack Jacobs, "Friedrich Engels and 'the Jewish Question' Reconsidered", S. 3-23.
In einem bahnbrechenden Artikel, der noch ein halbes Jahrhundert nach seinem Erscheinen viel zitiert wird, vertrat Edmund Silberner die Ansicht, daß Engels in den letzten Jahren seines Lebens zu einem "entschiedenen Gegner des Antisemitismus" geworden sei. Silberner übertreibt jedoch das Ausmaß, in dem sich Engels' Einstellung zu Juden änderte, und gibt für den Wandel, der tatsächlich festzustellen ist, eine Erklärung, die nicht überzeugt. Daß Engels "keine speziellen Beziehungen zu jüdischen Arbeitergruppierungen" gehabt habe, wie Silberner 1949 schrieb, ist unzutreffend. Engels wußte von jüdischen Arbeitergruppierungen auf drei Kontinenten und brachte jüdischen Sozialisten, mit denen er persönlich in Berührung kam, ein bemerkenswertes Wohlwollen entgegen. Der Wandel seiner Einstellung zu Juden ist in erster Linie auf die Entstehung von jüdischen sozialistischen Arbeiterorganisationen zurückzuführen.
Detlev Mares, "Die englischen Publikationsorgane der IAA. Zum Kontext der politischen Tätigkeit von Karl Marx", S. 24-48.
Nach Auffassung des Autors lassen sich anhand der Geschichte der englischen Presseorgane der IAA die Hauptgründe für das Scheitern der Vereinigung in England zeigen. Am Beispiel des Bee-Hive macht er deutlich, wie sowohl Marx als auch die englischen Gewerkschaftsführer, die dem Generalrat angehörten, die IAA für ihre eigenen Zwecke nutzten. Dadurch wurde es unmöglich, die IAA in England als eigenständige politische Kraft zu etablieren. Der Autor wendet sich sodann dem International Herald zu. Er zeigt, daß die 1871 gegründeten englischen Sektionen der IAA Teil einer breiten republikanischen und internationalistischen Bewegung waren. Indem sich Marx und der Generalrat auf den Kampf gegen Bakunin und die Konflikte im englischen Föderalrat konzentrierten, erstickten sie den Enthusiasmus der Sektionen.
Ole Stender-Petersen, "On the Dissemination of Marx's and Engels's Works and the Reception of Marxism in Denmark 1843-1895", S. 49-81.
Wie Stender-Petersen zeigt, fanden in den 1840er Jahren die Werke von Marx/Engels, insbesondere Engels' Lage, bei den Progressiven um die Tageszeitung Fædrelandet eine bemerkenswerte Resonanz. Auch Konservative griffen auf Engels' Kritik der für den aufstrebenden Kapitalismus kennzeichnenden sozialen Zustände zurück. 1848 brachten verschiedene Blätter Auszüge aus Marxschen Schriften. Gleichzeitig kamen die dänischen Radikalen über holsteinische Kommunisten mit den Radikalen anderer Länder in Kontakt. Aber die eigentliche Rezeption des Marxismus begann erst mit dem Aufkommen der Arbeiterbewegung. Die erste Nummer der Wochenzeitung Socialisten, die im Juli 1871 erschien, brachte Auszüge aus der Generalratsadresse über die Pariser Commune. Später wurden Übersetzungen einer Reihe von Werken von Marx/Engels, darunter das Manifest und die Bücher I und II des Kapital, veröffentlicht. Laut Stender-Petersen blieben in der Bewegung jedoch lassalleanische und "staatssozialistische" Tendenzen vorherrschend. Eine andere Auffassung vertritt Gerd Callesen in seiner "Concluding Note".

1998/1

Francois Melis, "Zur Gründungsgeschichte der Neuen Rheinischen Zeitung. Neue Dokumente und Fakten", S. 3-63.
Der Beitrag wurde durch die Entdeckung von Dokumenten veranlaßt, die neues Licht auf die Gründung der Neuen Rheinischen Zeitung werfen. Erstmals wird auf die Aktionärsversammlungen um den 24. April bzw. am 26. Mai 1848 eingegangen. Es wird gezeigt, daß spätestens zwei Wochen nach der Gründungsversammlung am 12. April - und nicht erst Mitte Mai - bei Marx mit der Entscheidung für den Untertitel "Organ der Demokratie" eine radikale Neuorientierung einherging, in deren Ergebnis die "Forderungen der Kommunistischen Partei" als Programm der Zeitung preisgegeben wurden. Aus politischen und juristischen Gründen suchte Marx es in der Vorbereitungsphase zu vermeiden, daß er mit dem Zeitungsprojekt in Verbindung gebracht wurde. Bei dessen Zustandekommen spielte Heinrich Bürgers eine - in der Forschung bisher übersehene - zentrale Rolle. Als unhaltbar erweist sich die These, daß Andreas Gottschalk und Roland Daniels versucht hätten, Marx von dem Kölner Unternehmen fernzuhalten.
Harry Schmidtgall, "Friedrich Engels und Manchester. Teil II: Die Chartisten und das Fabriksystem, die Lage der Arbeiterklasse, Manchester und seine soziale Exploration", S. 64-87.
Außer Sozialisten wie John Watts (siehe MEGA-Studien, 1996/2) lernte Engels in Manchester auch den Führer der dortigen Chartisten John Leach und dessen Stubborn Facts from the Factories kennen. Von Leach erhielt er Informationen über Arbeits- und Lebensumstände der Arbeiter, die er in der Lage der arbeitenden Klasse theoretisch verarbeitete. In Wendungen wie "Sklaverei" der Arbeiter, "Tyrannei der Besitzenden" etc. klingt die chartistische Tradition des "Norman Yoke" an. Durch die Bestimmung lagebedingter, klassenspezifischer anthropologischer Qualitäten wird die Nationalcharakterlehre von Moses Heß überwunden und eine historisch-materialistische Anthropologie vorbereitet. Engels kann die Entwicklung des modernen Proletariats am Beispiel von Manchester als Prototyp der kapitalistischen Industriestadt illustrieren. Ähnlich wie Lyon Playfair, der etwa zur gleichen Zeit im Auftrag der Behörden die Wohnverhältnisse in Manchester untersuchte, gewinnt er sein Anschauungsmaterial als "social explorer".
Olaf Briese, "Philosophiegeschichte - Ideologiegeschichte - Feldgeschichte. Engels' Streitschriften gegen Schelling im Kontext", S. 88-108.
Es war bisher ungeklärt, warum gerade der junge, auf philosophischem Gebiet noch nicht hervorgetretene Friedrich Engels es war, der Friedrich Wilhelm Joseph Schelling bei dessen Berliner Vorlesungen 1841/42 so vehement attackierte. Die Althegelianer schwiegen abwartend oder suchten Kompromisse mit Schelling; auch die verschiedenen Fraktionen der Junghegelianer erwogen Zweckbündnisse mit ihm. Zur Erklärung von Engels' Position wird das komplizierte Konkurrenzgefüge vom Herbst 1841 dargestellt. Mit Rückgriff auf Pierre Bourdieus Theorie "intellektueller Felder" wird gezeigt, daß gerade ein Neuling und Außenseiter wie Engels, der auf keinerlei Schulen und Gruppen Rücksicht zu nehmen brauchte, Schelling so schonungslos kritisieren konnte.

1996/2:

Michael Knieriem, "Die Auseinandersetzung des jungen Engels mit der religiösen Tradition", S. 5-15.
Entgegen der gängigen Auffassung, daß Engels' Elternhaus pietistisch geprägt gewesen sei, wird gezeigt, daß für dasselbe eine im Wuppertal damals übliche reformierte evangelische Grundeinstellung bestimmend war, von der sich Engels bis 1842 emanzipierte. Was Engels' frühe kommunistische Einstellung betrifft, wird erstmals auf den möglichen Einfluß des Predigers Ignaz Lindl (1774-1845) hingewiesen, eines evangelischen Geistlichen, der nach bewegter Vergangenheit, zu der auch die Gründung einer religiös motivierten Gütergemeinschaft in Südrußland gehörte, seinen Lebensabend in dem den Engels gehörenden Barmer Bruch verbrachte.
Harry Schmidtgall, "Friedrich Engels und Manchester", S. 16-39.
Der historische Materialismus wird oft unmittelbar aus den von Engels in den 1840er Jahren in Manchester vorgefundenen sozio-ökonomischen Verhältnissen abgeleitet. Die daran anknüpfenden Theorien konnten sich jedoch an sehr verschiedenen Zielen orientieren. Für Engels war neben dem Linkshegelianismus vornehmlich die triarchische Theorie von Moses Heß bedeutsam. Beeinflußt namentlich von Saint-Simons De la réorganisation de la société européene (1814), visierte Heß - als Ergebnis der sozialen Revolution in England - eine politische und soziale Neuordnung Europas auf der Basis eines ethisch gefärbten Kommunismus an. Hatte Engels England 1838 noch aus einer ästhetisch-literarischen Perspektive gesehen, widmete er sich während seines Manchesteraufenthaltes 1842-1844 dem Studium politischer, ökonomischer und sozialer Probleme. Dabei kam er in Kontakt mit englischen Sozialisten, u.a. John Watts, von dem er den Ansatz seiner Kritik der politischen Ökonomie übernahm. Das von beiden im Zusammenhang mit der Kritik an Malthus skizzierte Konzept von Wissenschaft als Produktivkraft war die Basis, auf der es wohl auch zu Kontakten mit dem Liebig-Schüler Lyon Playfair kam.
Anneliese Griese, "Friedrich Engels und die Naturwissenschaften", S. 40-53.
Schon der junge Engels wendet sich - unabhängig von Marx - den Naturwissenschaften zu. Wesentliche Impulse empfängt er in dieser Zeit von Feuerbach, der französischen Aufklärung und den englischen und französischen Sozialisten. Bei seinem Bemühen um die Begründung des Zusammenhangs von Naturwissenschaft und Dialektik nach 1870 orientiert er sich fast ausschließlich an Hegel. Mit seinen naturwissenschaftlichen Studien ist Engels in den widersprüchlichen Erkenntnisprozeß des 19. Jahrhunderts eingebunden. Er bemüht sich, sowohl die philosophischen Voraussetzungen der sog. klassischen Naturwissenschaft als auch den sich bereits ankündigenden Paradigmenwechsel zu begreifen und in einen allgemeineren wissenschaftsgeschichtlichen Kontext zu stellen.
Marie-Claire Hoock-Demarle, "Frauen und Frauenemanzipation in Engels' Briefen", S. 54-65.
Die soziale Rolle der Frau und ihre Emanzipation stehen nicht im Mittelpunkt von Engels' Werk oder auch nur seines Interesses. Aber an den Aktivitäten von Marx' Töchtern teilnehmend, ergriff er in der Kontroverse, die besonders die deutsche Frauenbewegung spaltete, für die "proletarischen Frauen" Partei. Zugleich päzisierte er im Ursprung der Familie seine eigene Konzeption der Frauenemanzipation. Er verlegte diese in den allgemeinen Rahmen der Aufhebung der modernen Formen der Sklaverei, des Privateigentums und des Staates. Anders als Bebel, dessen Frau er kritisierte, nahm er von den "bürgerlichen" politischen und rechtlichen Frauenforderungen kaum Notiz. Er plädierte nicht für die Emanzipation der Frauen, sondern für die Befreiung aller Ausgebeuteten, wobei es für ihn nur um die - doppelt ausgebeuteten - proletarischen Frauen ging.
Markus Bürgi, "Friedrich Engels und die Zweite Internationale", S. 66-78.
Obwohl Engels der "Neuen" Internationale zunächst skeptisch gegenüberstand, prägte er sie seit ihrer Entstehung. Er spielte bei der Vorbereitung aller Kongresse von 1889 bis 1893 eine entscheidende Rolle im Hintergrund. Gemäß seiner revolutionären Strategie und seiner Konzeption einer neuen Internationale suchte er mit Ratschlägen an die marxistischen Parteien in Frankreich und Deutschland sowie mit taktischen Manövern und "sozialistischer Diplomatie" Aufbau und Ausrichtung derselben zu bestimmen, auf diese Weise die Internationale auf marxistische Grundlagen zu stellen und zugleich seine Vorstellungen gegen konkurrierende Konzeptionen, etwa der Possibilisten, durchzusetzen.
Terrell Carver, "'Marx-Engels' or 'Engels v. Marx'?", S. 79-85.
Ich untersuche die "Marx-Engels"-Frage als Beispiel von Interpretationproblemen, bei denen es um - alleinige oder gemeinsame - Autorschaft geht. Es ist weder eine allumfassende "Partnerschaft" beider noch eine durchgängige "Dichtomie" anzunehmen. Die chronologische Darbietung der Texte in der MEGA2 ermöglicht es, darin sowohl Dialog und Unterschied als auch Übereinstimmung zu erkennen. So kommen wir zu weit interessanteren Interpretationen, als uns auf Grund früherer Protokolle möglich war. Ich skizziere zehn interpretatorische "Bewegungen", die es zu vermeiden gilt, und plädiere für einen wissenschaftlichen Skeptizismus, der nicht voraussetzt, was noch zu beweisen ist. Marx und Engels sind als handelnde Personen in einer Umgebung zu betrachten, nicht als Intellektuelle, die denken, um doktrinäre Texte zu produzieren. Kommentatoren sollten sich auf einen interdisziplinären Dialog einlassen, eine neue Leserschaft generieren.
Carl-Erich Vollgraf, "Kontroversen zum dritten Buch des Kapital: Folgen von und Herausforderungen für Edition", S. 86-108.
Die Kontroversen um das Kapital wurden u.a. durch Engels' Ausgabe des dritten Buches begünstigt, die einen fortgeschrittenen Stand der Ausarbeitung suggerierte. Spätere Volks- und Werkausgaben schlossen sich dogmatisch Engels' Ausgabe von 1894 an. Mit der Veröffentlichung von Marx' Entwurf zum dritten Buch (MEGA2, Bd. II/4.2) ist sowohl eine Analyse von Marx' tatsächlichem Forschungsstand als auch ein fundiertes Urteil über Engels' Herausgebertätigkeit möglich geworden. Anhand von Beispielen wird illustriert, wie Engels' Wissenschaftsverständnis und politische Einbindung seine Redaktion von Marx-Texten beeinflußten. Es werden drei Faktoren herausgegriffen, deren Wirkung nachgegangen wird: die ungenügende Kenntnis des konkreten Bearbeitungsstandes des Kapital, Engels' Unterscheidung zwischen "reiner Theorie" und "praktischen" sowie seine Überhöhung der Bedeutung des ersten Buches.

1996/1:

Jürgen Rojahn, "Aus der Frühzeit der Marx-Engels-Forschung: Rjazanovs Studien in den Jahren 1907-1917 im Licht seiner Briefwechsel im IISG", S. 3-65.
Leben und Werk von David Borisovich Rjazanov (Gol'dendach) wurden erst in jüngster Zeit Gegenstand historischer Forschung, wobei das Interesse vorzugsweise der Zeit ab 1917 galt. Sein Lebensweg bis 1917 war bisher nur in Umrissen bekannt. Ein großer - wenn nicht der größte - Teil der Quellen für diese Zeit befindet sich nicht in Moskau, sondern im IISG in Amsterdam. Besonders wichtig ist Rjazanovs umfangreicher Briefwechsel mit Karl und Luise Kautsky. Im ersten Teil des Artikels wird ein Überblick über die Rjazanov-Dokumente im IISG gegeben, im zweiten Teil ein Überblick über Rjazanovs Studien in den Jahren 1907-1917, in denen er sich der Marx-Engels-Forschung zuwandte. Sein neues Arbeitsfeld war damals ein noch kaum erschlossenes Terrain. Ein ebenso energischer wie impulsiver Forscher, machte er es sich in kurzer Zeit zueigen. Dieser Prozeß läßt sich anhand der Briefwechsel im IISG gut rekonstruieren. Der dabei möglicherweise entstehende Eindruck, als habe er sich, gleichzeitig an mehreren - sich ständig ändernden - Projekten arbeitend und immer neuen Spuren folgend, fortschreitend verzettelt, trügt. Denn aus besagten Briefwechseln ergibt sich auch, daß er schon damals fest das Endziel einer Marx-Engels-Gesamtausgabe anvisierte.
Wolfgang Meiser, "Das Manifest der Kommunistischen Partei vom Februar 1848: Zur Entstehung und Überlieferung der ersten Ausgaben", S. 66-107.
In der vorliegenden Studie wird die Entstehung und Überlieferung jener beiden Manifest-Ausgaben rekonstruiert, die - ihrem Impressum folgend - jahrzehntelang als Londoner Erst- bzw. Neudruck aus dem Jahre 1848 galten und deren Erscheinen zwischenzeitlich sogar in umgekehrter Folge dargestellt wurde. Aus den bekannten Fakten und Indizien wird gefolgert, daß die 23seitige Ausgabe zwar der Erstdruck war, der auch tatsächlich vor der Februarrevolution 1848 erschien, dann aber bis Juni d.J. noch mehrere Teil- bzw. Titelauflagen erlebte und daß schließlich im Sommer 1850 eine weitere - entgegen bisherigen Annahmen aber in der Office der Deutschen Londoner Zeitung - gedruckt wurde. Des weiteren wird nachgewiesen, daß die 30seitige Ausgabe weder 1848 noch in London gedruckt wurde, sondern vielmehr erst auf Beschluß der Kölner Zentralbehörde des Bundes der Kommunisten und mit dem ausdrücklichen Einverständnis von Marx um die Jahreswende 1850/51 von J. Creteux in H. Beckers Druckerei in Köln unter Verwendung des Impressums des Londoner Erstdruckes. Damit konnte zugleich der bislang fehlende bibliographische Nachweis für die erste in Deutschland erschienene Manifest-Ausgabe erbracht werden.

1995/2:

Rolf Hecker, "Die Verhandlungen über den Marx-Engels-Nachlaß 1935/36. Bisher unbekannte Dokumente aus den Moskauer Archiven", S. 3-25.
Auf der Grundlage der jetzt zugänglichen Moskauer Akten werden erstmals die Hintergründe der in den Jahren 1935/36 unternommenen Versuche des Moskauer Marx-Engels-Lenin-Instituts, den sich damals in den Händen des Exilvorstands der deutschen Sozialdemokratie (SOPADE) befindlichen Marx-Engels-Nachlaß zu erwerben, dargestellt. Die Verhandlungen wurden russischerseits auf Weisung und unter Kontrolle des inneren Führungskreises um Stalin geführt. Die hier erstmals publizierten Auszüge aus Berichten und Briefen der russischen Beauftragten (Adoratskij, Arozev, Hirschfeld, Tichomirnov) ergänzen bzw. korrigieren die ausschließlich auf westlichen Quellen basierenden Darstellungen Paul Mayers und Maria Huninks.
Annette Vogt, "Emil Julius Gumbel (1891-1966): der erste Herausgeber der mathematischen Manuskripte von Karl Marx", S. 26-41.
In dem Artikel werden Arbeiten und Pläne im Zusammenhang mit der schon von D.B. Rjazanov beabsichtigten Herausgabe der Mathematischen Manuskripte von Marx bis zur Veröffentlichung 1968 dargestellt. Auf Grund ihrer Forschungen zu Leben und Werk des Mathematikers Emil Julius Gumbel sowie von ihr im RC in Moskau gefundener Dokumente konnte die Autorin nachweisen, daß erstens die Priorität bei der Vorbereitung der Manuskripte zum Druck eindeutig Gumbel gebührt und daß zweitens diese Arbeit von Gumbel im Herbst 1926 abgeschlossen war und die Druckfahnen ihm bereits 1927 vorlagen. In der Ausgabe von 1968 wurde Gumbel nicht einmal erwähnt.
Akira Miyakawa, "Eine Wiederaufnahme der Testamentsvollstreckung durch die MEGA? Neuere Tendenzen in japanischen Studien zum zweiten Buch des Kapital", S. 42-53.
Das Buch II des Kapital wurde nach Marx' Tod von Engels herausgegeben. Engels bemühte sich einerseits um Quellentreue, andererseits um die Verarbeitung der Manuskripte zu einem geschlossenen Werk. Die Verbindung der beiden widerstreitenden Prinzipien führte zu Kompromissen, die Marx' Erkenntnisstand nicht voll reproduzierten. Die MEGA wird durch den Abdruck aller Manuskripte in chronologischer Folge die Forschungen über das Buch II auf eine völlig neue Basis stellen. Schon die Veröffentlichung der Manuskripte in den Sochineniya (Bd. 49, 50) und ihre Übersetzung ins Japanische hat in der japanischen Forschung zu neuen Erkenntnissen hinsichtlich der Genese der Marxschen Reproduktionstheorie geführt. Auf einige davon wird näher eingegangen.

1995/1:

Renate Merkel-Melis, "Engels' Mitarbeit an Hermann Schlüters Broschüre Die Chartistenbewegung in England", S. 5-32.
Das handschriftliche Manuskript von Schlüters Broschüre Die Chartistenbewegung in England, das sich in der Hoover Institution on War, Revolution and Peace in Stanford/Cal. befindet, enthält nach Umfang und Inhalt bisher unbekannte Korrekturen, Ergänzungen und Bemerkungen von Engels. Die 91 nachweisbaren Eingriffe (weitere sind zu vermuten) führten zu teilweise umfangreichen, sich auf die Höhepunkte der Bewegung (1839, 1841/42, 1848) konzentrierenden Textänderungen. Sie resultieren in einer umfassenderen und differenzierteren Betrachtung und vermitteln, was Engels' Einschätzung der Chartistenführer 1848/49 und gewisse Aspekte der Gewerkschaftsentwicklung betrifft, neue Erkenntnisse. Nach einer kurzen Darstellung der Entstehung der Broschüre wird Engels' Beschäftigung mit ihr behandelt. Die Broschüre selbst wird - samt Nachweis der Engels'schen Eingriffe - im Anhang des Bandes I/31 der MEGA2 publiziert.
Anneliese Griese, Gerd Pawelzig, "Friedrich Engels' 'Dialektik der Natur': eine vergleichende Studie zur Editionsgeschichte", S. 33-60.
Im Mittelpunkt der Studie stehen die erste Edition der 'Dialektik der Natur' durch David B. Rjazanov, die Veröffentlichung dieser Schrift in einem Sonderband der MEGA1 zum 40. Todestag von Engels, die russische Ausgabe von 1941 und der Band I/26 der MEGA2. Die genannten Editionen werden in bezug auf die Textdarbietung und -anordnung, die Datierung der einzelnen Textstücke und deren wissenschaftshistorische Kommentierung sowie die Einordnung der Texte in das weitere Umfeld verglichen. Dabei zeigt sich, inwiefern die Bemühungen um die Pflege des literarischen Nachlasses von Karl Marx und Friedrich Engels jeweils in geistig-kulturelle und politische Entwicklungen eingebettet waren.
François Melis, "Engels' Wanderung durch Frankreich und die Schweiz im Herbst 1848. Neue Erkenntnisse und Hypothesen", S. 61-92.
Anhand der im IISG (Amsterdam) bewahrten Engels'schen Reisebeschreibung mit sechs kartographischen Skizzen wird Engels' Wanderung durch Frankreich und die Schweiz im Herbst 1848 rekonstruiert. Widersprüchliche Aussagen in der wissenschaftlichen Literatur sowie Irrtümer von Engels werden kritisch analysiert, Datierung und Empfangsort eines im Band III/2 der MEGA2 veröffentlichten Briefes von Marx an Engels werden neu bestimmt. Die geographischen Angaben zu der Route werden neu entziffert, mit Hilfe zeitgenössischer Karten präzisiert und in Tabellen sowie vier kartographischen Abbildungen dargestellt. Die Untersuchung ist eine Vorarbeit für die Bände I/7-9 der MEGA2 (Arbeiten aus den Jahren 1848/49).

Inhaltsverzeichnisse der MEGA-Studien, die damalige, von der IMES herausgegebene Zeitschrift

MEGA-Studien


Herausgegeben von der Internationalen Marx-Engels-Stiftung AmsterdamDie 1990 gegründete Internationale Marx-Engels-Stiftung (IMES) ist ein internationales Netz, das vom Internationalen Institut für Sozialgeschichte in Amsterdam, der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften, dem Karl-Marx-Haus der Friedrich-Ebert-Stiftung in Trier sowie zwei Moskauer Institutionen, dem Rossijskij Nezavisimyj Institut social'nych i nacional'nych problem und dem Rossijskij Gosudarstvennyj Archiv social'no-politicheskoj istorii , getragen wird. Die IMES hat sich die Aufgabe gestellt, die Marx-Engels-Gesamtausgabe (MEGA) unter Verzicht auf jede parteipolitische Zielsetzung als vollständige, historisch-kritische Edition der Schriften von Karl Marx und Friedrich Engels fortzuführen. Seit 1994 gibt die IMES eine eigene Zeitschrift heraus: die MEGA-Studien.

Redaktionskommission:

Georgii A. Bagaturiya, Beatrix Bouvier, Terrell Carver, Galina D. Golovina, Lex Heerma van Voss, Jürgen Herres, Götz Langkau, Manfred Neuhaus, Teinosuke Otani, Fred E. Schrader, Ljudmila L. Vasina, Carl-Erich Vollgraf, Wei Jianhua.

Verantwortlich:

Jürgen Rojahn

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Wissenschaftlicher Beirat:

Shlomo Avineri (Jerusalem), Gerd Callesen (Kopenhagen), Robert E. Cazden (Lexington, KY), Iring Fetscher (Frankfurt/M.), Eric J. Fischer (Amsterdam), Patrick Fridenson (Paris), Francesca Gori (Mailand), Andrzej F. Grabski (Lodz), Carlos B. Gutiérrez (Bogotá), Hans-Peter Harstick (Braunschweig), Eric J. Hobsbawm (London), Hermann Klenner (Berlin), Michael Knieriem (Wuppertal), Jürgen Kocka (Berlin), Nikolaj I. Lapin (Moskau), Hermann Lübbe (Zürich), Michail P. Mchedlov (Moskau), Teodor I. Oizerman (Moskau), Bertell Ollman (New York), Tsutomu Ouchi (Tokyo), Pedro Ribas (Madrid), Bertram Schefold (Frankfurt/Main), Wolfgang Schieder (Köln), Walter Schmidt (Berlin), Gareth Stedman Jones (Cambridge), Jean Stengers (Brüssel), Shiro Sugihara (Kanagawa), Immanuel Wallerstein (Paris/Binghamton, NY), Zhou Liangxun (Beijing).
Die MEGA-Studien publizieren Beiträge in deutscher, französischer und englischer Sprache zu:
* Leben und Werk von Marx und Engels,
* zu den von ihnen benutzten Quellen,
* zum konkret-historischen Kontext der Entstehung ihrer Schriften,
* zu deren Verbreitung und Wirkung,
* zur Geschichte der Edition selbst.
Ferner:
* Nachträge zu den bereits erschienenen MEGA-Bänden,
* ergänzende Dokumente, Mitteilungen aus der editorischen Arbeit,
* Diskussionsbeiträge,
* Rezensionen neuer Publikationen auf dem umrissenen Gebiet,
* Archivinformationen,
* Konferenzberichte,
* kurze Nachrichten über die Tätigkeit der IMES.

Inhaltsverzeichnisse

Nr. 2001

Artikel:

Zur Einleitung

Carl-Erich Vollgraf: Unsere nicht alltägliche Editionskonstellation bei den Materialien zum zweiten und dritten Buch des Kapitals

Larisa Mis’kevic: Marx’ Manuskripte zum zweiten und dritten Buch des Kapitals von 1867/68. Ihre Anordnung und Darbietung im MEGA2-Band II/4.3

Kikuji Tanaka/Izumi Omura: Kontroversen zur Datierung und Anordnung der Texte von MEGA2-Band II/4.3

Ljudmila Vasina: Der werkgeschichtliche Platz von Manuskript II zum zweiten Buch des Kapitals. Charakteristika von Engels’ Druckvorlage

Teinosuke Otani: Zur Datierung von Marx’ Arbeit am zweiten Buch des Kapitals, insbesondere an Manuskript VIII

Shin’ya Shibata: Engels’ Drucklegung von Buch 2 des Kapitals. Editorische Probleme der MEGA2-Bände II/12 und II/13

Sadao Ohno: Zwei Texte oder einen variierenden? Zur authentischen Präsentation von Engels’ Redaktion des zweiten Buches des Kapitals

Izumi Omura: Engels’ Abweichungen von Marx’ Texten im Redaktionsmanuskript zu Buch 2 des Kapitals und ihre Darbietung

Keizo Hayasaka: Zwei unterschiedliche Paginierungen im dritten Abschnitt von Engels’ Redaktionsmanuskript zu Buch 2 des Kapitals

Regina Roth: Marx’ Vorlagen und Engels’ Redaktion: Anmerkungen zum ersten Abschnitt des dritten Buchs des Kapitals

Alain Alcouffe: Économie et Mathématiques dans les travaux de Marx


Nr. 2000/1

Artikel:

Ulrich Menzel: Marx wieder gelesen. Über die Attraktivität von Karl Marx am Ende des 20. Jahrhunderts

Erik van Ree: Nationalist Elements in the Work of Marx and Engels. A Critical Survey

Anneliese Griese: Naturwissenschaftliche Studien von Friedrich Engels in der Zeit nach 1870

Michael Krätke: Geld, Kredit und verrückte Formen


Diskussion:

Helmut Reichelt: Grenzen der dialektischen Darstellungsform – oder Verabschiedung der Dialektik? Einige Anmerkungen zur These von Dieter Riedel


Nachruf:

Aleksandr Ivanoviè Maluyš (Moskauer Kollegen)


Rezensionen:

Karl Marx/Friedrich Engels, Gesamtausgabe (MEGA), hrsg. Von der Internationalen Marx-Engels-Stiftung, IV. Abteilung: Exzerpte. Notizen. Marginalien, Band 3: Karl Marx, Exzerpte und Notizen Sommer 1844 bis Anfang 1847, bearb. Georgij Bagaturija, Lev Èurbanov, Ol’ga Koroleva und Ljudmila Vasina, unter Mitwirkung von Jürgen Rojahn (Berlin, 1998) (P. Baksi)

Congrès Marx International. Cent ans de marxisme. Bilan critique et perspectives. Actes du colloque organisé à l’initiative de la revue Actuel Marx (PUF; CNRS) avec la collaboration de l’Istituto Italiano per gli Studi Filosofici aux Universités de Paris I et Paris X, les 27–30 septembre (Paris, 1996) (K. Anderson)

Olufemi Taiwo, Legal Naturalism. A Marxist Theory of Law (Ithaca and London, 1996) (H. Klenner)

Christoph Golsong: „Der Kölner Kommunistenprozeß von 1852 aus rechtshistorischer Sicht“ (Diss., Universität Köln, 1995) (J. Herres)

Jürgen Herres, 1848/49 – Revolution in Köln (Köln, 1998) (T. Offermann)

Hans-Werner Hahn (Hg.), Johann Philipp Becker. Radikaldemokrat – Revolutionsgeneral – Pionier der Arbeiterbewegung (Stuttgart, 1999) (D. Mares)

Karl Marx – Friedrich Engels. Tekster pa dansk 1848–1996. En bibliografi artikler, berve, bøger. Udarbejdet af Louise Fluger Callesen (København, 1997) (G. Langkau)

Kevin Anderson, Lenin, Hegel, and Western Marxism. A Critical Study (Urbana and Chicago, 1995) (M. Buckmiller)

Bericht:

„Literarische Zusammenarbeit“. Tagung des Fachbereichs Sprach- und Literaturwissenschaft an der Universität Osnabrück. 24. April – 1. Mai 1999 (R. Sperl)


Nr. 1999

Schwerpunktthema:

Jürgen Herres: Einführung : Die MEGA im Computerzeitalter. Rückblick, Stand und Perspektiven

Tobias Ott: TUSTEP und die MEGA. Vom Satz zur elektronischen Publikation

Giorgio Giacomazzi: Anmerkungen zu EDV und Editionen am Beispiel der MEGA. Ein Diskussionsbeitrag

Claudia Reichel: Auswählen, Gliedern, Anordnen und logisch Lesbarmachen von Schrift. Zur Typographie der MEGA

Gerald Hubmann: Digitale Editionen. Editionsmethodische Anmerkungen zum derzeitigen Stand und mögliche Optionen für die MEGA

Regina Roth: Marx verlinkt. Kritische Bestandsaufnahme und mögliche Perspektiven

Johannes Thomassen: Bibliographien und Bibliographieren im digitalen Zeitalter

Andrea Hellmich: wie könnte eine Datenbank zur Registererstellung in der MEGA aussehen?


Abhandlung:

Antje Schrupp: Die Genfer Frauensektion der Ersten Internationale

Miszelle:

Jacques Grandjonc: Filibuste et socialisme. A prpos du 150e anniversaire du Manisfeste du parti communiste


Rezensionen:

Timothy Messer-Kruse, The Yankee International. Marxism and the American Reform Tradition, 1848–1876 (Chapel Hill, London, 1998) (D.E. Devreese)

Julian P.W. Archer, the First International in France, 1864–1872. Its Origins, theoris and impact (Lanham, New York, Oxford, 1997) (J. Herres)

Antje Schrupp, Nicht Marxistin und auch nicht Anarchistin. Frauen in der Ersten Internationale (Königstein/Taunus, 1999) (J. Herres)

Néstor Kohan, Marx en su (tercer) mundo. Hacia un socialismo no colonizado (Buenos Aires, 1998) (P. Ribas)

Marx and Non-Equilibrium Economics, ed. by Alan Freeeman and Guglielmo Carchedi (Cheltenham-Brookfield, 1996) (M.R. Krätke)

„Michels Erwachen“. Emanzipation durch Aufstand? Studien und Dokumente zur Ausstellung, hg. von Michael Knieriem (Neustadt an der Aich, 1998) (G. Langkau)

Marx/Engels, Ausgewählte Werke, CD-ROM, hrsg. von Mathias Bertram, Digitale Bibliothek 11 (Berlin, 1998) (G. Hubmann)

Michail Bakounine, Œuvres complètes. CD-ROM, hg. v. International Institute of Social History, Netherlands Institute for Scientific Informationn Services u. Royal Netherlands Academy of Arts and Sciences (Amsterdam, 2000) (J. Herres)


Nachruf:

Boris Moiseeviè Rudjak (J. Amiantov)

Nr. 1998/2

Artikel:
Jack Jacobs: Friedrich Engels and "the Jewish Question" Reconsidered
Detlev Mares: Die englischen Publikationsorgane der IAA. Zum Kontext der politischen Tätigkeit von Karl Marx
Ole Stender-Petersen: On the Dissemination of Marx's and Engels's Works and the Reception of Marxism in Denmark 1843- 1895
Miszellen:
Fred E. Schrader: "Methode" und "Logik": Zur Integration von (Wert-)Substanz und Rechtssystem bei Hegel (1817-1830) und Marx (1857-1861)
Dieter Riedel: Das "Prinzip der Einheit von Logischem und Historischem": Anmerkungen zu einem Buch von Georg Quaas
Nachruf:
Vitalij Solomonovich Vygodskij (L. Vasina)
Rezensionen:
Michel Espagne, Les Juifs Allemands de Paris a l'époque de Heine. La translation ashkénaze (Paris, 1996) (C. Kasper-Holtkotte)
"Der schlimmste Punkt in der Provinz". Demokratische Revolution 1848/49 in Trier und Umgebung. Katalog-Handbuch, hrsg. von Elisabeth Dühr (Trier, 1998);
Schwerpunktthema: Bürger im Aufbruch - Koblenz im frühen 19. Jahrhundert, Red.: Ingrid Batori, Dieter Kerber, Ulrich Nonn, Hans Josef Schmidt, Klaus Weschenfelder (Koblenz, 1997)
(T. Offermann)
Anneliese Griese, Hans Jörg Sandkühler (Hrsg.), Karl Marx - Zwischen Philosophie und Naturwissenschaften (Frankfurt/M. [etc.], 1997) (P. Baksi)
Se-Yeon Kim, Karl Marx und die nichteuropäischen Gesellschaften. Zur Kritik der eurozentristischen Interpretationen der Marxschen Auffassung über die nichteuropäischen Gesellschaften (Frankfurt/M. [etc.], 1993) (N. Ter-Akopian)
Theodor Bergmann, Mario Keßler, Joost Kircz, Gert Schäfer (Hrsg.), Zwischen Utopie und Kritik. Friedrich Engels - ein "Klassiker" nach 100 Jahren (Hamburg, 1996) (W. Schmidt)
Politicheskie partii Rossii. Konec XIX - pervaja tret' XX veka. Ènciklopedija, Red.: V.V. Shelochaev, A.K. Sorokin, A.Ju. Morozova [u.a.] (Moskva, 1996) (H. Strauß)
Diverse Perspectives on Marxist Philosophy: East and West, ed. by Sara F. Luther, John J. Neumaier, and Howard L. Parsons (Westport/CT [etc.], 1995) (C.B. Gutiérrez)
Ken Post, Regaining Marxism (Basingstoke [etc.], 1996) (T. Carver)
Bericht:
"Produktion und Kontext". Internationale Fachtagung der Arbeitsgemeinschaft für germanistische Edition. 4.-7. März 1998. Den Haag (R. Sperl)

Mitteilungen

Nr. 1998/1

Artikel:
Francois Melis: Zur Gründungsgeschichte der Neuen Rheinischen Zeitung. Neue Dokumente und Fakten
Harry Schmidtgall: Friedrich Engels und Manchester. Teil II: Die Chartisten und das Fabriksystem, die Lage der Arbeiterklasse, Manchester und seine soziale Exploration
Olaf Briese: Philosophiegeschichte - Ideologiegeschichte - Feldgeschichte. Engels' Streitschriften gegen Schelling im Kontext
Diskussion:
William Fr. Drischler: Marx and N.M. Karamzin: A Rejoinder to Samuel H. Baron
Nachruf:
Nikita Glebobich Fedorovskij (L. Vasina)
Rezensionen:
Lars Lambrecht (Hrsg.), Philosophie, Literatur und Politik vor den Revolutionen von 1848. Zur Herausbildung der demokratischen Bewegungen in Europa (Frankfurt/M. [etc.], 1996) (B. Füllner)
Richard Williams, The Contentious Crown. Public Discussion of the British Monarchy in the Reign of Queen Victoria (Aldershot, 1997) (D. Mares)
Jakov Rokitjanski, Reinhard Müller, Krasnyj dissident. Akademik Rjazanov - opponent Lenina, zhertva Stalina. Biograficheskij ocherk. Dokumenty = Roter Dissident. Akademiemitglied Rjasanow, Lenins Opponent - Stalins Opfer. Biographische Skizze und Dokumente (Moskva, 1996);
David Borisovich Rjazanov und die erste MEGA, Beiträge zur Marx-Engels-Forschung, N.F. [Hrsg.: Carl-Erich Vollgraf, Richard Sperl, Rolf Hecker], Sonderband 1 (Berlin [etc.], 1997) (A. Kan)
Konrad Löw, Der Mythos Marx und seine Macher. Wie aus Geschichten Geschichte wird (München, 1996) (J. Rojahn)
Berichte:
"Johann Philipp Becker". Kolloquium. 27.-28. September 1996. Frankenthal (D. Devreese)
"Friedrich Engels' Beiträge in der Neuen Rheinischen Zeitung". Fachdiskussion. 15. November 1997. Trier (J. Rojahn)

Mitteilungen

Nr. 1997/2

Artikel:
Inge Taubert: Manuskripte und Drucke der "Deutschen Ideologie" (November 1845 bis Juni 1846). Probleme und Ergebnisse
Inge Taubert: Die Überlieferungsgeschichte der Manuskripte der "Deutschen Ideologie" und die Erstveröffentlichungen in der Originalsprache
Inge Taubert, Hans Pelger, Jacques Grandjonc: Die Konstitution von MEGA2 I/5 "Karl Marx, Friedrich Engels, Moses Heß: Die deutsche Ideologie. Manuskripte und Drucke (November 1845 bis Juni 1846)"
Dieter Deichsel: Die Kritik Karl Grüns. Zur Entstehung und Überlieferung von Teil IV des zweiten Bandes der "Deutschen Ideologie"
Dokument:
Inge Taubert, Hans Pelger, Jacques Grandjonc: Marx' Erklärung vom 3. April 1847
Aus der MEGA-Arbeit
Margret Dietzen: Maske zum Aufbau einer Textzeugen-Datenbank
Diskussion:
Inge Taubert, Hans Pelger, Jacques Grandjonc: Die Darbietung der Handschriften im Edierten Text und im Variantenverzeichnis: eine Erwiderung auf Kritik am Probeband der MEGA2 von 1972 und an den Editionsrichtlinien der MEGA2 von 1993
Rezensionen:
Miguel Abensour, La démocratie contre l'État. Marx et le moment machiavélien, Collection Les essais du Collège international de philosophie (Paris, 1997) (E. Böhlke)
Thomas M. Kemple, Reading Marx Writing. Melodrama, the Market, and the "Grundrisse" (Stanford, CA, 1995) (I. Fetscher)
Marx. Ausgewählt und vorgestellt von Oskar Negt, Philosophie jetzt! (München, 1996) (M. Hundt)
Bericht:
"Georg Weerth und das Feuilleton der Neuen Rheinischen Zeitung". Internationales Kolloquium. 14.-15. Februar 1997. Detmold (M. Hundt)
Bibliotheken und Archive
Redaktionsexemplar der Neuen Rheinischen Zeitung gefunden (F. Melis)
Bemerkungen und Korrekturen. Mitteilungen

Nr. 1997/1

Artikel:
Dieter Riedel: Grenzen der dialektischen Darstellungsform
Renate Merkel-Melis: "... wir werden die Sache schon ausfressen." Zu Engels' Unterstützung Edward Avelings in seinem Konflikt mit der SAP 1887
Samuel H. Baron: Marx and Herberstein: A Subterranean Connection
Jacques Grandjonc: L'Atelier Démocratique, Bruxelles (1846–1848). A la recherche d'un journal introuvable
Nachtrag zum MEGA-Band III/2:
Galina Golovina, Martin Hundt: Friedrich Kapp und ein Marx-Brief vom Dezember 1848
Aus der MEGA-Arbeit:
Gert Audring, Richard Sperl: "Welch sonderbares Geschick diese library hat!" Weitere Bände aus der Bibliothek von Karl Marx entdeckt
Nachruf:
Efim Pavlovich Kandel' (M. Hundt)
Rezensionen:
Heinz Monz, Gerechtigkeit bei Karl Marx und in der Hebräischen Bibel. Übereinstimmung, Fortführung und zeitgenössische Identifikation (Baden-Baden, 1995) (W. Grab)
Paul Thomas, Alien Politics. Marxist State Theory Retrieved (New York, London, 1994) (W. Küttler)
Seungwan Han, Marx in epistemischen Kontexten. Eine Dialektik der Philosophie und der "positiven Wissenschaften" (Frankfurt/M. [etc.], 1995) (N. Levine)
Rational Choice Marxism, ed. by Terrell Carver and Paul Thomas (Basingstoke, London, 1995) (G. Therborn)
Topos. Internationale Beiträge zur dialektischen Theorie, hrsg. von Hans Heinz Holz und Domenico Losurdo. H. 5: Friedrich Engels (Bielefeld, 1995) (M. Heinrich)
Marc Mayné, Eugène Hins. Une grande figure de la Première Internationale en Belgique (Bruxelles, 1994) (D.E. Devreese)
Bericht:
Spezialkonferenz "Die Konstitution der 'Deutschen Ideologie''". 24.-26. Oktober 1996. Trier (J. Rojahn)
Bemerkungen und Korrekturen

Nr. 1996/2:

Artikel:
Michael Knieriem: Die Auseinandersetzung des jungen Engels mit der religiösen Tradition.
Harry Schmidtgall: Friedrich Engels und Manchester.
Anneliese Griese: Friedrich Engels und die Naturwissenschaften.
Marie-Claire Hoock-Demarle: Frauen und Frauenemanzipation in Engels' Briefen.
Markus Bürgi: Friedrich Engels und die Zweite Internationale.
Terrell Carver: "Marx-Engels" or "Engels v. Marx"?
Carl-Erich Vollgraf: Kontroversen zum dritten Buch des Kapital: Folgen von und Herausforderungen für Edition.
Nachtrag zum MEGA-Band III/6:
Galina Golovina, Martin Hundt: Jenny Marx als "Geschäftsführer". Eine neue Quelle zu Marx' Mitarbeit an der New-York Tribune
Aus der MEGA-Arbeit:
Georgij A. Bagaturija: Ein Gesamtverzeichnis des Marx-Engels-Briefwechsels.
Rezensionen:
Gottfried Eisermann, Leben und Leistung von Jean Charles Léonard Sismonde de Sismondi. Pierangelo Schiera, Der wirtschaftsethische Historismus Sismondis. Alain Alcouffe, Sismondi und das Saysche Gesetz [Kommentarband zum Faksimile-Nachdruck der 1819 erschienenen Erstausgabe von Jean Charles Léonard Sismonde de Sismondi, Nouveaux principes d'économie politique] (Düsseldorf, 1995) (R. Roth)
Cilli Kasper-Holtkotte, Juden im Aufbruch. Zur Sozialgeschichte einer Minderheit im Saar-Mosel-Raum um 1800 (Hannover, 1996) (H. Monz)
George E. McCarthy, Dialectics and Decadence. Echoes of Antiquity in Marx and Nietzsche (Lanham, MD, 1994) (C. Gutiérrez)
Andrea Maihofer, Das Recht bei Marx. Zur dialektischen Struktur von Gerechtigkeit, Menschenrechten und Recht (Baden-Baden, 1992); Walter G. Neumann, Staat und Politik. Ein Lehrbuch mit Texten von Hegel und Marx im Vergleich (Hannover, 1995) (H. Klenner)
Richard Biernacki, The Fabrication of Labor. Germany and Britain, 1640-1914 (Berkeley, CA [etc.], 1995) (J. Herres)
Stephen Cullenberg, The Falling Rate of Profit: Recasting the Marxian Debate (London [etc.], 1994) (C. J. Arthur)
Hans-Holger Paul (Bearb.), Inventar zu den Nachlässen der deutschen Arbeiterbewegung. Für die zehn westdeutschen Länder und West-Berlin (München [etc.], 1993) (G. Langkau)
Bericht:
"Quelle - Text - Edition." Österreichisch-deutsche Fachtagung der Arbeitsgemeinschaft für germanistische Edition. 27. Februar - 3. März 1996. Graz. (R. Sperl)
Mitteilungen

Nr. 1996/1:

Artikel:
Jürgen Rojahn: Aus der Frühzeit der Marx-Engels-Forschung: Rjazanovs Studien in den Jahren 1907-1917 im Licht seiner Briefwechsel im IISG.
Wolfgang Meiser: Das Manifest der Kommunistischen Partei vom Februar 1848. Zur Entstehung und Überlieferung der ersten Ausgaben.
Miszelle:
Tadashi Shibuya: Probleme der Edition der "Deutschen Ideologie".
Diskussion:
Wolfgang Jahn: Über Sinn und Unsinn eines Textvergleichs zwischen der Engelsschen Ausgabe des dritten Bandes des Kapitals von 1894 und den Marxschen Urmanuskripten.
Rezensionen:
Michael Knieriem, "Wir wollen dem Wupperthale einen Namen machen...". Eine Dokumentation zur Entstehungsgeschichte des Elberfelder Literaturkränzchens 1838-1844 (Wuppertal, 1994) (B. Füllner)
Wataru Hiromatsu, Korekushon, 6 Bde. (Tokyo, 1995) (T. Shibata)
Akihiro Matoba, Pari no naka no Marx. 1840 nendai no Marx to Pari (Tokyo, 1995); ders., Furansu no naka no Doitsujin. 1848 nen zengono imin boumeisha henrekishokunin to shakaishugi undou (Tokyo, 1995) (N. Ito)
Das Kommunistische Manifest (Manifest der Kommunistischen Partei) von Karl Marx und Friedrich Engels. Von der Erstausgabe zur Leseausgabe. Mit einem Editionsbericht von Thomas Kuczynski (Trier, 1995) (T. Carver)
Georg Weerth (1822-1856). Referate des I. Internationalen Georg-Weerth-Colloquiums 1992. Im Auftrag der Grabbe-Gesellschaft e.V. hrsg. von Michael Vogt in Verbindung mit Werner Broer und Detlef Kopp (Bielefeld, 1993); "Nur unsereiner wandert mager durch sein Jahrhundert". Ein Georg-Weerth-Lesebuch, hrsg. und kommentiert von Michael Vogt (Bielefeld, 1996) (J. Gielkens)
The Era of the Reform League: English Labour and Radical Politics 1857-1872. Documents selected by Gustav Mayer. Ed. by John Breuilly, Gottfried Niedhart and Antony Taylor (Mannheim, 1995) (R. Hecker)
Bertell Ollman, Dialectical Investigations (New York, London, 1993) (T. Oishi)
Karam Khella, Karl Marx. Leben und Werk, Bd. 1: Mythos Marx. Vita. Eine kritische, wissenschaftshistorische und politische Biographie. Zur Geschichts- und Theorierevision (Hamburg, 1995) (M. Hundt)
Nachrufe:
Johannes Skambraks (H. Gemkow)
Maximilien Rubel (H.-P. Harstick)
Berichte:
Internationale Engels-Konferenz. 19.-22. September 1995. Havanna (R. Kumpf)
Internationale Engels-Konferenz. 9.-12. Oktober 1995. Wuppertal (F. Haug)
Internationale Engels-Konferenz. 16.-18. Oktober 1995. Wuhan (M. Hundt)
Internationale Engels-Konferenz. 16.-18. November 1995 Mailand (P. Foraboschi, R. Hecker)
Internationale Engels-Konferenz. 23.-24. November 1995 Wuppertal (G. Langkau)
Bibliotheken und Archive:
Forschungsaufenthalt in London und Manchester (S. Gavril'chenko, L. Vasina)

Nr. 1995/2:

Artikel:
Rolf Hecker: Die Verhandlungen über den Marx-Engels-Nachlaß 1935/36. Bisher unbekannte Dokumente aus Moskauer Archiven.
Annette Vogt: Emil Julius Gumbel (1891-1966): der erste Herausgeber der mathematischen Manuskripte von Karl Marx.
Akira Miyakawa: Eine Wiederaufnahme der Testamentsvollstreckung durch die MEGA? Neuere Tendenzen in japanischen Studien zum zweiten Buch des Kapital.
Dokument:
Renate Merkel-Melis: Ein unbekannter Brief von Friedrich Engels aus dem Jahre 1893.
Aus der MEGA-Arbeit:
Jacques Grandjonc, Jürgen Rojahn: Der revidierte Plan der Marx-Engels-Gesamtausgabe.
Inna Osobova: Chronik der Mitarbeit von Marx und Engels an der New American Cyclopædia im Jahre 1857.
Diskussion:
Michael Heinrich: Edition und Interpretation: Zu dem Artikel von Hans-Georg Backhaus und Helmut Reichelt, "Der politisch-ideologische Grundcharakter der Marx-Engels-Gesamtausgabe".
Rezensionen:
I. J. A. Nijenhuis, Een joodse philosophe. Isaac de Pinto (1717-1787) en de ontwikkeling van de politieke economie in de Europese Verlichting (Amsterdam, 1992) (J. Rojahn)
Karl Marx, Oeuvres, IV: Politique I, édition établie, presentée et annotée par Maximilian Rubel (Paris, 1994) (B. Ollman)
Eberhard Braun, "Aufhebung der Philosophie". Karl Marx und die Folgen (Stuttgart, Weimar, 1992) (H. J. Sandkühler)
S. H. Rigby, Engels and the Formation of Marxism (Manchester and New York, 1992) (T. Carver)
Verbreitung und Rezeption der Werke von Marx und Engels in Spanien, hrsg. von Pedro Ribas (Trier, 1994) (J. Abellán)
K. Steven Vincent, Between Marxism and Anarchism. Benoit Malon and French Reformist Socialism (Berkeley, Cal., 1992) (D. Devreese)
Historisch-kritisches Wörterbuch des Marxismus, hrsg. von Wolfgang Fritz Haug, Band 1: Abbau des Staates bis Avantgarde (Hamburg, Berlin, 1994) (M. Johnstone)
Berichte. Mitteilungen. Berichtigung

Nr. 1995/1:

Artikel:
Renate Merkel-Melis: Engels' Mitarbeit an Hermann Schlüters Broschüre Die Chartistenbewegung in England.
Anneliese Griese, Gerd Pawelzig: Friedrich Engels' "Dialektik der Natur": eine vergleichende Studie zur Editionsgeschichte.
François Melis: Engels' Wanderung durch Frankreich und die Schweiz im Herbst 1848. Neue Erkenntnisse und Hypothesen.
Miszelle:
Martin Hundt: Eine Episode aus der Geschichte der MEGA2 (1964).
Nachtrag zum MEGA-Band I/25:
Peer Kösling: Die Internationale, die britischen Gewerkschaften und anderes... Ein Gespräch Louis Pios mit Karl Marx und Friedrich Engels Mitte Mai 1876.
Aus der MEGA-Arbeit:
Peter Krüger, Uta Puls: Eine bisher unbekannte handschriftliche Notiz von Marx in einem Geologie-Lehrbuch von 1872.
Diskussion:
Vitalij Vygodskij: Was hat Engels in den Jahren 1885 und 1894 eigentlich veröffentlicht? Zu dem Artikel von Carl-Erich Vollgraf und Jürgen Jungnickel "Marx in Marx' Worten"?
Rezensionen:
Markus Schäfer-Willenborg, Marx - Engels: ein Briefwechsel. Rhetorik der Realität - Realität der Rhetorik (Bielefeld, 1993) (M. Hundt)
Guido Ros, Adalbert von Bornstedt und seine Deutsche-Brüsseler-Zeitung. Ein Beitrag zur Geschichte der deutschen Emigrantenpublizistik im Vormärz (München u. a., 1993) (H. Pelger)
Hans-Peter Müller, Karl Marx über Maschinerie, Kapital und industrielle Revolution. Exzerpte und Manuskriptentwürfe 1851-1861 (Opladen, 1992) (G. Willing)
Barbara Sichtermann, Der tote Hund beißt. Karl Marx, neu gelesen (Berlin, 1990) (G. Langkau)
Etienne Balibar, La Philosophie de Marx (Paris, 1993); Jacques Derrida, Spectres de Marx. L'etat de la dette, le travail du deuil et la nouvelle Internationale (Paris, 1993) (J. Grandjonc)
David Rjasanow - Marx-Engels-Forscher, Humanist, Dissident. Hrsg. und mit einem biographischen Essay versehen von Volker Külow und André Jaroslawski (Berlin, 1993) (J. Rojahn)
Mitteilungen. Berichtigung.

Nr. 1994/2:

Artikel:
Carl-Erich Vollgraf, Jürgen Jungnickel: "Marx in Marx' Worten"? Zu Engels' Edition des Hauptmanuskripts zum dritten Buch des Kapital.
Izumi Omura: Zum Abschluß der Veröffentlichung der verschiedenen Ausgaben des Kapital in der MEGA2.
Miszelle:
François Melis: Neues zur roten "Abschiedsnummer" der Neuen Rheinischen Zeitung: verschollen geglaubte bzw. unbekannte Originale aufgefunden.
Dokumente:
Erhard Kiehnbaum: Ein unbekannter Brief von Eleanor Marx-Aveling.
Aus der MEGA-Arbeit:
Geli Borisovich Kovgankin: Das Entziffern der Manuskripte aus dem Nachlaß von Karl Marx und Friedrich Engels.
Diskussion:
Hans-Georg Backhaus, Helmut Reichelt: Der politisch-ideologische Grundcharakter der Marx-Engels-Gesamtausgabe: eine Kritik der Editionsrichtlinien der IMES.
Rezensionen:
Karl Marx, Friedrich Engels, Gesamtausgabe (MEGA), hrsg. von der Internationalen Marx-Engels-Stiftung, Erste Abteilung: Werke. Artikel. Entwürfe, Band 20: September 1864 bis September 1867, bearb. von Rolf Dlubek und Monika Steinke (Leitung) u. a. (Berlin, 1992) (S. Federspiel)
Karl Marx, Friedrich Engels, Gesamtausgabe (MEGA), hrsg. von der Internationalen Marx-Engels-Stiftung, Zweite Abteilung: "Das Kapital" und Vorarbeiten, Band 4.2: Karl Marx, Ökonomische Manuskripte 1863-1867, Teil 2, bearb. von Manfred Müller (Leiter) u. a. (Berlin, 1992) (H.-G. Backhaus, H. Reichelt)
Martin Hundt, Geschichte des Bundes der Kommunisten 1836-1852 (Frankfurt/M. u. a., 1993) (A. Brandenburg)
Kinzaburo Sato, "Shihonron" kenkyu josetsu (Einleitung zum Studium des Kapital) (Tokyo, 1992) (T. Otani)
Günter Schulte, Kennen Sie Marx? Kritik der proletarischen Vernunft (Frankfurt/M. und New York, 1992) (H. Klenner)
Georg Lohmann, Indifferenz und Gesellschaft. Eine kritische Auseinandersetzung mit Marx (Frankfurt/M., 1991) (F. E. Schrader)
Nachruf. Bericht. Mitteilungen

Nr. 1994/1:

Artikel:
Jürgen Rojahn: Und sie bewegt sich doch! Die Fortsetzung der Arbeit an der MEGA unter dem Schirm der IMES.
Die neuen Editionsrichtlinien der Marx-Engels-Gesamtausgabe (MEGA), mit einer Vorbemerkung von Jacques Grandjonc.
Rolf Dlubek: Die Entstehung der zweiten Marx-Engels-Gesamtausgabe im Spannungsfeld von legitimatorischem Auftrag und editorischer Sorgfalt.
Rolf Hecker, Larisa Mis'kevich: Das Kapital mit Widmungen von Marx und Engels.
Miszelle:
Fumio Hattori: Marx und Buret.
Nachtrag zum MEGA-Band III/1:
Martin Hundt: Karl Marx an Adolf Friedrich Rutenberg. Ein unbekannter früher Brief.
Aus der MEGA-Arbeit:
Elisabeth Neu: Textzeugen-Verwaltung und Standort-Recherchen zu Werken von Marx und Engels.
Rezensionen:
Jacques Grandjonc, Communisme/Kommunismus/Communism - Origine et développement international de la terminologie communautaire prémarxiste des utopistes aux neó-babouvistes, 1785-1842 (Trier, 1989) (H.-P. Jaeck)
Michael Knieriem (éd.), Die Herkunft des Friedrich Engels. Briefe aus der Verwandtschaft 1791-1847 (Trier, 1991) (J. Grandjonc)
Manfred Schöncke, Karl und Heinrich Marx und ihre Geschwister. Lebenszeugnisse - Briefe - Dokumente (Bonn, 1993) (J. Gielkens)
Wolfgang Schieder, Karl Marx als Politiker (München und Zürich, 1991) (W. Schmidt)
A. M. Kogan, Den� gi, cena i teorija trudovoj stoimosti (Moskva, 1991) (V. Vygodskij)
Izumi Omura, Akira Miyakawa (Hrsg.), Marukusu no gendaiteki tankyu. mega (sin "marukusu = engerusu zenshu") no keizoku no tameni (Tokyo, 1992) (N. Hashimoto)
Nachrufe. Berichte. Mitteilungen.

Re-post. ROBERTO FINESCHI, Nochmals zum Verhältnis Wertform/Geldform/Austauschprozess

Roberto Fineschi, Nochmals zum Verhältnis Wertform-Geldform-Austauschprozess